Rouen

Rouen ist eine geschichtsträchtige Stadt, mit ihren vielen Kirchen und Kathedralen im gotischen Baustil. Im Jahre 876 kamen die Normannen auf ihren Raubzügen bis Rouen. Hier ließ sich deren Anführer Rollon taufen und begründete im Jahre 911 das Herzogtum Normandie. Rouen gehörte bis 1204 zu England, und dann nochmals während des hunderjährigen Krieges von 1419 - 1449. In diese Zeit fält auch der Prozeß gegen Jeanne d`Arc, der Jungfrau von Orléans, welche hier von den Engländern auf dem Marktplatz "Vieux Marchè" am 30.Mai 1431 verbrannt wird. Rouen hat allerdings noch mehr zu bieten. Rouen ist der viertgrößte Hafen in Frankreich nach Le Havre, Marseille und Dunkerque. Die Schiffe fahren ähnlich wie in Hamburg die Elbe, ca 130 Kilometer die Seine aufwärts bis Rouen. 1940 werden viele der Fachwerkhäuser durch einen Brand zerstört, und 1944 durch die Bombenangriffe der Alliierten, einzig die Kahedrale Notre- Dame bleibt unbeschädigt. 1949 erreicht der Hafen bereits wieder seinen Warenumschlag wie vor dem Krieg. Die Stadt entwickelt und vergrößert sich seit dieser Zeit unaufhörlich, aber auch bedingt durch ihre zentrale Lage, denn bis Paris sind es auf dem Wasserweg der Seine nur 220 Kilometer und auf dem Landweg nur ca 130 Kilometer.

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Kathedrale Notre- Dame, eine der großen gotischen Kirchen in Frankreich. Sie überstand auch die Angiffe von 1944 und symbolisiert auch so den Fortbestand der schwer zerstörten Stadt Rouen.

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Nochmals die herrliche Fassade der Kirche Notre- Dame im Stil der Spätgotik.

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Der Turm Saint- Romain mit seinem beilförmigen Dach.

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Die Turmuhr "Gros Horloge" wurde 1527 über dem großen Torbogen angebracht, der eine der beliebtesten Straßen von Rouen überspannt.

Auf dieser Straße kommt man von der Kathedrale "Notre-Dame" zum geschichtsträchtigen Marktplatz dem "Vieux- Marchè", auf welchem Jeanne D' Arc durch die Engländer verbrannt wurde.

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Die 1970 auf dem "Vieux- Marchè" erbaute Kirche Jeanne D' Arc mit ihrer eigenwilligen Dachkomstruktion.. Bei ihrem Bau wurden die Kirchenfenster der im Krieg zerstörten Kirche "Saint- Vincent" eingesetzt.

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Der Marktplatz mit freigelegten Fundamenten und Resten eines Brandschutzwalles und einigen Quadratmeter Erde, auf denen der Scheiterhaufen brannt, sowie den Fundamenten der Stützpfeiler der ehemaligen Kirche "Saint- Sauveur" aus welcher einer der Soldaten bei der Hinrichtung der Hl. Johanna das von ihr gewünschte Kruzifix entnahm.

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Das bereits bei der Rehabilitierung geforderte Kreuz wurde auch erst im Rahmen des Neubaues der Kirche "Jeanne d' Arc" errichtet.

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Der Platzt der Hinrichtung ist mit Tafeln ausgeschildert.

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Die eigentliche Hinrichtungsstätte der Jeanne d' Arc.

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Nochmals das gesamte von Archäeologen freigelegte und untersuchte Areal an der historischen Hinrichtungsstätte.

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Der "Don- John", in einem solcher Türme wurde Jeanne d' Arc bis zu ihrer Hinrichtung gefangen gehalten. Er ist der letzte Turm, welcher von der alten Festung in Rouen erhalten geblieben ist.

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Das Museum "Museè des Beaux- Arts" welches eine umfangreiche Gemäldesammlung beherbergt.

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Das Eingangsportal des "Museè des Beaux- Arts".

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Das Eingangsportal des "Museè des Beaux- Arts".

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Das Eingangsportal des "Museè des Beaux- Arts".

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In dieser alten Kirche ist das "Museè Le Secq des Tournelles" untergebracht, welches umfangreiche Kunstschmiedearbeiten umfasst.

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