Honfleur

Honfleur an der Mündung der Seine in den Ärmelkanal gelegen, ist ein Städtchen welches sich seinen mittelalterlichen Charme erhalten hat. Auch zog es viele Künstler nach Honfleur. Derzeit zählt Honfleur um die 80 Kunstgalerien, welche Werke der verschiedensten Künstler ausstellen. Um das alte Hafenbecken stehen heute noch sehr viele Maler, welche außer Bildern mit dem wirklich sehr sehenswertem Hafenbecken mit seiner Häuserzeile oder der gut erhaltenen Altstadt auch Porträts anfertigen.
Honfleur ist auch die Geburtsstadt von Eugène Boudin. Eugène Boudin war mit verschiedenen großen Künstlern seiner Zeit befreundet, darunter zählen beispielsweise auch Courbet, Jongkind und Claude Monet. Honfleur war somit und ist auch heute noch eine "Künstlerkolonie". Auch Schriftsteller wie Baudelaire dessen Werke L'Albatros, L'Homme et la Mer und Le Port hier in Honfleur entstanden, liebte den Reiz dieses Küstenstädtchens.
Den letzten Weltkrieg hat Honfleur im Gegensatzt zu anderen Städten in der Normandie ziemlich unbeschadet überstanden. Lange Zeit domierte in Honfleur der Schiffsbau, war Honfleur doch eine Fischerstadt, welche vom Fischfang lebte. Auch enstanden in dieser Zeit in der befestigten Altstadt Salzspeicher zur Konservierung der gefangenen Fische. Bei der Endeckung überseeischer Gebiete spielte Honfleur auch eine bedeutende Rolle. Von Honfleur stach Gonneville nach Brasilien und Samuel Champlain nach Quèbec in See.
Der seemännische Einfluß ist auch der Kirche Saint-Catherine anzusehen, bei deren Bau die Zimmerleute der ansässigen Werften beteiligt waren. Somit erscheinen die zwei Kirchenschiffe die Form eines umgekehrten Schiffsrumpfes zu haben. Die Kirche und der freistehende Glockenturm sind komplett aus Holz gebaut.
Wer auf den über 90 Meter über der Seine- Mündung gelegenen Côte de Grace fährt oder den gut ausgeschilderten Fußweg aus der malerischen Altstadt benutzt, hat von hier oben einen fantastischen Rundblick über Honfleur und man kann von diesem Punkt die "Pont de Normande" sehen, welche mit ihren zwei 215 Meter hohen Pfeilern die Seine überspannt.

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Die "Lieutenance", noch aus den Tagen, als Honfleur eine befestigte Küstenstadt war.

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Die Rückseite von dem alten Stadthafen gesehen.

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Der mitten in Honfleur gelegene alte Stadthafen "Vieux Bassin".

Jetzt liegen hier mehr Segeljachten als Fischerboote.

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Der alte Stadthafen "Vieux Bassin" mit der "Lieutenance" und im Hintergrund die Spitze und der Glockenturm von "Sainte- Cathèrine"

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Die malerische Häuserzeile, Hintergrund für viele Postkarten und weitere Publikationen.

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Und immer wieder trifft man auf Künstler die ihre Stafellage an dem Hafenbecken aufstellen und die bekannte Häuserzeile an dem "Vieux Bassin" malen.

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Im alten Ortskern von Honfleur.

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Der freistehende und komplett aus Holz gebaute Glockenturm der Kirche "Sainte- Cathèrine".

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Das Eingangsportal der komplett aus Holz gebauten Kirche "Sainte- Cathèrine".

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Die Fenster im Kirchenschiff von "Sainte- Cathèrine" stellen Szenen aus dem kirchlichen Leben dar.

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Einer der Seitenaltäre der Kirche "Sainte- Cathèrine"

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"Sainte- Cathèrine"

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