Point de Hoc, Normandie

Der Point du Hoc ist an der Calvadosküste in der Normandie, etwa 6,4 km von dem von den Alliierten in Omaha Beach getauften Strandabschnitt entfernt und lag nicht direkt im Landungsbereich der alliierten Flotte, wurde aber wegen der dort vermuteten schweren Geschütze in den Morgenstunden des 06. Juni 1944 von amerikanischen Rangern eingenommen. Diese mussten jedoch bei ihrer Erstürmung feststellen, dass sich dort noch keine Geschütze befanden.
Die Stellung war zu diesem Zeitpunkt noch im Umbau oder noch nicht fertiggestellt. Die geplante Bewaffnung sollte aus sechs französischen Kanonen des Kalibers 15,5 cm mit einer Schussfolge von 1,5 Schuss pro Minute bei einer Reichweite von 15000 Metern bestehen.
Denoch dauerten die zähen Kämpfe 2 Tage und von 225 Rangers überlebten nur 90 Männer den Angriff. Noch heute zeugen die tiefen Granatentrichter und zerstörten Bunker von der Härte des Kampfes. Seit dem Krieg wurde an dem Pointe du Hoc nichts geändert und unter dem Grasbewuchs sollen noch heute zahlreiche deutsche und amerikanische Soldaten ruhen. Auch wird am Eingang darauf hingewiesen, daß man auf den Wegen bleiben soll, da noch Munition und Blindgänger im Boden liegen.
Die Bilder stammen im übrigen von einer Tour 1990, wir waren auf der Route de Cidre und zum allerersten Mal in der Normandie und endeckten dabei die gut ausgeschilderten ehemaligen Befestigungsanlagen des Atlantikwalls und des D-Days.






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Der Eingangsbereich zum Point de Hoc, im Hintergrund der schwer angeschlagene Geschützbunker.

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Ein Richtkreis für die Geschütze, viel ist jedoch nicht mehr zu sehen.

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Auf diesem Bunker befand sich ein Flakgeschütz zur Flugabwehr für die Geschützstellung.

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Das Bild zeigt eines der zum Einbau vorgesehenen Geschütze.

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Nochmals die Flakstellung mit Blick über die Geschützstellung, ganz links ist auch der ehemlige Feuerleitstand der Batterie zu erkennen.

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Ein ehemaliger Manschaftsbunker für die Geschützbedienungen, der Eingangsbereich hat einen Treffer abbekommen.

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Ein Geschützbunker, schwer durch das Bombardement der Alliierten angeschlagen.

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Ebenfalls einer der vorhandenen Geschützbunker, im angeschlagenen Zustand.

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Einer der Geschützbunker von der Rückseite, die Treffer haben zwar die meterdicken Betonwände nicht durchschlagen, aber man kann die Heftigkeit und die Härte des Angriffs erkennen.

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Ein Manschaftsbunker, welchen man besichtigen kann. Es ist ein beklemmendes Gefühl, wenn man den Bunker betritt.

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Die schweren Stahltüren sind immer noch vorhanden, nach nunmehr 45 Jahren.

www.atlantikwall.fr
Dieser Link führt auf eine französiche Seite welche sich sich ebenfalls mit dem Atlantikwall befast und auch mit den vielen Soldatenfriedhöfen aller Nationen. Die deutsche Sprache kann im Einstiegsmenüe der Seite gewählt werden.
www.Bunkertours.de
Link auf eine Seite welche kleinere Touren an den Atlantikwall und durch Frankreich beschreibt.
www.festungsbauten.de
Ebenfalls eine sehr informative und sehenswerte Seite, wobei hier auch die Maginot Linie und Festungen anderer Länder beschrieben werden.
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