Pont Du Gard

Eines der prachtvollsten und noch sehr gut erhaltenes Bauwerk aus der römischen Zeit ist der Pont Du Gard. Eine Besichtigung und einen Rundgang um und durch das imposante Bauwerk sollte man sich daher nicht entgehen lassen. Das Bauwerk ist ein eindrucksvolles Zeugnis römischer Zivilisation. Der Pont du Gard ist nur ein Teilstück eines ca. 50 Kilometer langen Äqaducktes, das die römische Metropole Nimes mit frischen Trinkwasser versorgte. Mehr als 20.000 Kubikmeter Wasser konnten damals pro Tag herbeigeführt werden um den Wasserbedarf der privaten Bäder, öffentlichen Zisternen und der Thermen zu decken. Drei Arkadenreihen mit zwei imposanten großen Bögen und einer mit weiteren geradezu zierlichen 35 Bögen überspannen das Tal und das Flüsschen Gardon. Die Pfeiler der mittleren Etage wurden genau über den Pfeilern der unteren Etage gebaut, somit konnte eine zu große Belastung der unteren Bögen verhindert werden. Die eigentlich Wasserleitung verläft über den oberen kleineren Bögen, sie ist 1,8 Meter hoch und ca. 1,2 Meter breit und wurde mit Steinquatern abgedeckt.
Beachtlich ist, dass das gesamte Gefälle dieser Wasserleitung nur 12 Meter auf diesen 50 Kilomtern beträgt. Das Gefälle des Pont Du Gard beträgt beispielsweise nur 24 cm. Wie die damaligen Baumeister eine derart exakte Berechnungen anstellen konnten, wurde leider bis heute noch nicht geklärt. Was einmal der Bau des Pont Du Gard und der gesamten Wasserleitung gekostet hat, wurde ebenfalls nicht überliefert, dass einzige was überliefert worden ist, dass die Bauzeit etwa drei Jahre mit insgesamt 1000 Menschen für den Pont Du Gard gedauert hat.


Pont Du Gard

Der Pont du Gard, Blick auf das komplette imposante römische Bauwerk

Pont Du Gard

Die mittlere und die obere zierliche Arkadenreihe

Pont Du Gard

Alle drei Arkadenreihen,

Pont Du Gard


Pont Du Gard


Pont Du Gard


Pont Du Gard


Pont Du Gard

Einer der Bögen der mittleren Ebene, schön erkennbar die römische Quaderbauweise aus Kalksandsteinen. Die unregelmäßigen aus dem Bauwerk herausragenden Steine trugen einst die Baugerüste.

Pont Du Gard

Bei unserem letztem Besuch hatten wir sogar dieses Mal die Möglichkeit die ehemalige Wasserleitung zu besichtigen.

Pont Du Gard

Blick auf die Gardon von der Wasserrinne aus.

Pont Du Gard


Pont Du Gard

Hier sind sogar noch teilweise die schweren quaderförmigen Deckenplatten der Wasserleitung vorhanden.

Pont Du Gard


Pont Du Gard

In der Wasserleitung, der oberen Ebene.

Pont Du Gard

Teilweise mit den schweren Quadern, teilweise fehlen die schweren Deckenplatten,

Pont Du Gard

Ende des Äquaduktes, hier wurden die Steine der ehemaligen Wasserleitung nach der römischen Herrschaft durch die Menschen der Umgebung abgetragen und für andere Zwecke verwendet.

Pont Du Gard


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